3. Tag – Meeting, Internet und Strom
Morgens relativ früh aufgestanden. Heike hatte ein besonderes Meeting in der Uni, so dass sie schon früher los mussten. Wir kauften französische Baguettes, deutsche Salami und Tee zum Frühstück.
Universitätserlebnisse
An der Uni bekamen wir ein eigenes Büro (das eines im Urlaub befindlichen Dozenten). Ein geplantes WLAN-Setup-Treffen mit "the wireless guy" fand nicht statt. Wir suchten "Message" auf, den Haupt-Technical-Admin der School of IT. Das war tatsächlich sein Vorname, kein Spitzname.
Unsere Probleme:
- Keine funktionierende Steckdose (unser in Deutschland gekaufter Adapter passte nicht)
- Keine Staff-Accounts erhältlich (zu aufwändig, laut Admin)
- Student-Network war langsam und funktionierte nur auf dem Flur außerhalb unseres Büros
Meeting und Mittagessen
Ein Meeting mit Heike, Gereon und einer weiteren Dame klärte die Erwartungen. Heike beauftragte ihre Sekretärin, einen Adapter zu besorgen (dieser stellte sich als Mehrfachsteckdose mit deutschen Steckern heraus – nutzlos für unsere Notebooks mit großen runden Steckern).
Beim Mittagessen mit Peter und Jens (deutsche Dozenten) lernten wir:
- Mensaessen sei ungenießbar
- Namibia verwendet "recycletes Wasser" (schmeckt nach Chlor/Schwimmbad)
- "Finally" war der Name eines 13. Kindes einer Familie
- Der Unterschied zwischen "Now" und "NowNow" wurde erklärt
Das Essen kostete etwa 3 Euro mit kleinen Portionen.
DIY-Adapter-Lösung
Zurück im Büro improvisierten wir einen funktionierenden Adapter:
- Schwarze Rückseite des italienischen Adapteraufsatzes entfernen
- Schutzkontaktstift herausdrücken
- Schwarze Rückseite wieder anbringen
- Auf deutschen Adapter aufsetzen
- Mit namibianischem Adapter verbinden
Ergebnis: Strom aus Namibia für deutsche Stecker.