Die besten Wasserlocher im Etosha-Nationalpark
Die Wasserlocher des Etosha-Nationalparks sind das Herzstuck jeder Safari. An diesen natuerlichen und kuenstlichen Traenkstellen versammeln sich die Tiere, besonders in der Trockenzeit, und bieten spektakulaere Beobachtungsmoeglichkeiten. Ob Elefantenherden, Loewen auf der Lauer oder naechtliche Nashorn-Sichtungen – die Wasserlocher sind der Schluessel zu unvergesslichen Wildtier-Erlebnissen.
Beleuchtete Wasserlocher an den Camps
Einige der eindrucksvollsten Wasserlocher befinden sich direkt an den Uebernachtungscamps und sind nachts beleuchtet. Diese bieten die einzigartige Moeglichkeit, Tiere bequem und sicher nach Sonnenuntergang zu beobachten.
- Okaukuejo: Das legendaerste Wasserloch im gesamten Park. Direkt am gleichnamigen Restcamp gelegen, bietet es Touristen ein einzigartiges Erlebnis – besonders im Winter. Elefanten, Zebras, Kudus und Springboecke sind regelmaessige Besucher. Loewen kommen oft zum Trinken und nachts zahlen Spitzmaulnashoerner regelmaessig einen Besuch ab.
- Moringa: Am Halali Restcamp gelegen, zieht dieses Wasserloch eine Vielfalt an Tieren an, darunter Elefanten. Die Flutlichtbeleuchtung ermoeglicht abendliche Tierbeobachtungen vom Sitzbereich hinter der Umzaeunung.
- King Nehale: In der Naehe des Namutoni Restcamps, ebenfalls mit Scheinwerfer fuer naechtliche Beobachtungen ausgestattet.
Top-Wasserlocher fuer Elefanten
- Olifantsbad: Der Name ("Elefantenbad") ist Programm. In attraktiver Mopaneveld-Landschaft gelegen, ist dieses Wasserloch beruehmt fuer grosse Elefantenherden. Auch Loewen, Zebras, verschiedene Antilopen und Spitzmaulnashoerner besuchen diese Traenkstelle.
- Nebrownii: Benannt nach der Wasserakazie Acacia Nebrownii, die es umgibt, zieht dieses Bohrloch besonders hohe Tierkonzentrationen an – vor allem Elefanten in grossen Herden.
- Tsumcor: Ein Favorit fuer Elefanten-Fotografen. Eine breite Vielfalt an Tieren besucht dieses Wasserloch regelmaessig.
Top-Wasserlocher fuer Raubkatzen
- Okondeka: Eine natuerliche Quelle am Rand der Pfanne. Die weiten Ebenen rund um dieses Wasserloch machen es zu einem beliebten Jagdrevier fuer Loewen.
- Okerfontein: Die staerkste Kontaktquelle am Rand der Pfanne. Geparden und Loewen sind hier regelmaessige Besucher.
- Goas: Ein natuerliches Quellen-Biotop in der Naehe des Halali-Camps, bekannt als Hotspot fuer Leoparden, die sich gerne in den umliegenden Baeumen ausruhen.
Top-Wasserlocher fuer Fotografen
- Kalkheuwel: Wird von vielen Fotografen als das beste Wasserloch im Park angesehen. In schoenem Mopaneveld gelegen, ist es moeglich, den Tieren hier besonders nahe zu kommen. In der Trockenzeit kommen viele Tiere zum Trinken – Oryx, Giraffen, Elefanten und Leoparden. Auch der Gaukler-Adler ist hier regelmaessig zu sehen.
- Rietfontein: Einer der bekanntesten Traenkplaetze im Park mit grosser Wasserflaeche. Hier kommen Springboecke, Loewen, Elefanten und nahezu alle Tierarten des Parks zum Trinken – inklusive Leoparden. Fuer Vogelliebhaber ein Paradies, da Wasservoegel und Greifvoegel hier zahlreich vertreten sind.
- Two Palms: Ein besonders malerischer Ort am Rand der Fischer-Pfanne, neben zwei Makalani-Palmen gelegen. Beruehmt fuer atemberaubende Sonnenuntergaenge.
Weitere bemerkenswerte Wasserlocher
- Klein Namutoni: Eine artesische Quelle, die viele Tiere anzieht – darunter Schwarznasen-Impalas, Zebras, Elefanten, Leoparden und Giraffen. Die winzige Damara-Dikdik-Antilope kann in diesem Gebiet entdeckt werden.
- Ozonjuitji m'Bari: Weit von Okaukuejo entfernt gelegen – genuegend Zeit fuer die Rueckfahrt vor Sonnenuntergang einplanen. Es ist der einzige Ort im Park, an dem man die seltene Pferdeantilope (Roan Antelope) finden kann.
- Springbokfontein: Eine Kontaktquelle am Rand der Pfanne. Verschiedene Tiere kommen hierher, manchmal sogar Breitmaulnashoerner.
- Homob: Nahe am Rand der Pfanne gelegen, zieht viele Tiere an, darunter Loewen und Elefanten.
Tipps fuer Wasserloch-Besuche
- Die beste Zeit fuer Tierbeobachtungen an Wasserloechern ist die Trockenzeit (Juli bis Oktober), wenn die Tiere auf die wenigen verbleibenden Wasserquellen angewiesen sind.
- Frueher Morgen und spaeter Nachmittag sind die aktivsten Zeiten – viele Tiere vermeiden die Mittagshitze.
- Geduld ist der Schluessel: Setze dich an ein Wasserloch und warte mindestens 30-60 Minuten. Die Tiere kommen in Wellen.
- Die beleuchteten Wasserlocher der Camps bieten einzigartige naechtliche Erlebnisse – nimm dir warme Kleidung mit, da die Temperaturen nachts stark fallen koennen.